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St. Agatha Street, Rabat, RBT 2013, Malta

Die Katakomben von St. Paul sind ein typischer Komplex von unterirdischen, verbundenen, römischen Friedhöfen. Diese wurden bis ins vierte Jahrhundert n. Chr. verwendet. Sie befinden sich am Stadtrand der alten römischen Hauptstadt Mdina, da das römische Recht die Bestattung der Toten im Stadtbereich nicht zuließ.
Die Katakomben von St. Paul verkörpern die frühesten und größten archäologischen Belege zum Christentum auf Malta und verdanken ihren Namen dem weit verbreiteten Mythos, demzufolge sie mit der Grotte des eiligen Paulus in Verbindung gebracht wurden.
Die Architektur der Katakomben von St. Paul sind das Resultat einer autochthonen Entwicklung, die kaum Einflüssen aus Übersee ausgesetzt war. Eine imposante Halle fungiert als Zentrum. Von diesem führt eine verwirrende Anzahl von engen Korridoren zu den Grabgalerien. Die wenigen Wandgemälde, die noch erhalten sind, sind von beachtlichem Interesse. Sie stellen die einzigen erhaltenen Zeugnisse von Malerei der späten Römerzeit und des frühen Mittelalters auf den Inseln dar.
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